Wer viel trainiert, ist auf funktionelles Schuhwerk angewiesen. Die Auswahl ist unendlich gross. Von Hallen- über Laufschuhe, Spezialschuhe wie Spikes, etc. wird alles angepriesen. Grundsätzlich muss man sich in einem Schuh wohl fühlen.

Ob du nun ein Normalfussläufer, Supinierer oder Überpronierer; es gibt für jeden Fusstyp ein Schuhmodell.

Ideal ist, wenn man sich 2 Paar Schuhe anschafft und regelmässig wechselt.

So ist man gezwungen sich den verschiedenen Begebenheiten muskulär anzupassen, was auch einen positiven Effekt auf die Verletzungsprophylaxe hat. Im Trend sind momentan die Modelle mit wenig Dämpfung und Stützfunktion. Sie sollen dem Barfusslaufen sehr nahe kommen.

Ich denke, dass diese Modelle interessant für ein Training im Kraftraum sein können oder auch mal zum wechseln und im Alltag. Für Laufeinheiten oder Spieleinheiten sind diese nur für Athleten geeignet, welche eine ausgezeichnete Fussmuskulatur haben. Ansonsten können auch Überlastungen und so Entzündungen auftreten.

Die Lebensdauer eines Schuhs beträgt ca. 1000 Kilometer.

Leistungssportler müssen also zwingend mehrere paar Schuhe haben, um Verletzungen vorzubeugen. Wer täglich trainiert hat sehr schnell 1000km zurückgelegt. Am besten wechselt man einfach mit 2 Paaren ab. Je nach dem sind dann noch Spezialschuhe gefragt. Nach dem Training ist ideal, barfuss auszulaufen und dann zu hause allenfalls barfuss zu gehen.

Achillodynie im Zusammenhang mit Laufschuhen

Viele Laufschuhe haben einen hohen Fersenabsatz, sodass die Ferse erhöht steht.Dieser spezifische Winkel führt zu einer höheren Sehnenbelastung. Sportler, die zu Achillessehnenproblemen neigen, sollten diese Modelle aus dem Schrank verbannen und mit flachen Modellen austauschen. Bei einer Achillodynie kann regelmässiges Dehnen der Wadenmuskulatur, sowie die Kräftigung der Fussmuskulatur (z.B. Tibialis anterior), zusätzliche Reizungen lindern. Die Wadenmuskulatur selber sollte vorwiegend exzentrisch gekräftigt werden.

Webtipp: Auf was muss ich beim Kauf eines Laufschuhs achten?